Hausarztzentrum Ochsenhausen

Aktuelles

14. Juni 2018

Am Freitag Nachmittag den 29.06.2018 ist die Praxis wegen Abrechnung geschlossen. Es Vertritt uns Praxis Drs. Leitritz Tel. Nummer: 07352 1660. In dringenden Notfällen wenden Sie sich an die Rettungsleitstelle Tel. Nummer 112

4. April 2017

Impfungen

Zeckenalarm

FSME-Impfung (Immunisierung gegen die durch Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis). FSME in Deutschland breitet sich aus. Lassen Sie sich jetzt beraten und schützen Sie sich und Ihre Familie.

HPV-Impfung (Immunisierung gegen das Papillomvirus)

80% der Menschen kommen im Lauf ihres Lebens mit HPV in Kontakt. Mögliche Folgen: Gebärmutterhalskrebs und andere Erkrankungen im Anal- und Genitalbereich. Viele dieser Erkrankungen können durch eine Impfung vermieden werden. Impfschutz für Mädchen und Frauen.

29. März 2017

Patienteninformation

Zahlreiche antiallergische Nasensprays dürfen für gesetzlich versicherte Patienten nicht mehr verordnet werden.

Liebe Patientin, lieber Patient,

der Gesetzgeber versucht durch zahlreiche Maßnahmen, die Kosten im Gesundheitswesen möglichst gering zu halten. Hierzu gehört auch, dass viele Arzneimittel aufgrund gesetzlicher Vorgaben heute von den Ärzten nicht mehr zulasten der gesetzlichen Krankenversicherungen verordnet werden dürfen. Allergiekranke Patienten sind von diesen Regelungen leider in besonderem Maße betroffen. Seit vielen Jahren schon gehören Antihistaminika zu den frei verkäuflichen Medikamenten, die grundsätzlich nicht verordnungsfähig zu lasten der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) sind (gemäß Anlage I der Arzneitmittel-Richtlinien). Seit dem 15.10.2016 gilt dies nun auch für viele antiallergische Nasensprays. Der Bundesrat hat am 23. September 2016 beschlossen, mehrere Nasensprays aus der Gruppe der sog. „nasalen Glukokortikoide“ aus der Verschreibungspflicht zu entlassen, sodass diese nun in der Apotheke frei verkäuflich sind (Bundesrat: Plenarprotokoll zu 948. Sitzung). Dies betrifft antiallergische Nasensprays mit den Wirkstoffen Beclometason, Fluticason und Mometason.

Bei Heuschnupfen (saisonale allergische Rhinitis/Pollenallergie) dürfen diese Substanzen in den gängigen Dosierungen seither für Erwachsene nicht mehr auf „rotem Rezept“ verschrieben werden. Ihr Arzt darf Ihnen als GKV-Patient diese Mittel daher höchstens auf einem „grünen Rezept“ verschreiben, welches Sie in der Apotheke dann allerdings selbst bezahlen müssen. Dies ist besonders bedauerlich, da die antiallergischen Nasensprays aus der Gruppe der „Nasalen Glukokortikosteroide“ heute international den Goldstandart in der Therapie entzündlicher Erkrankungen der Nasenschleimhäute darstellen und als besonders gut wirksam und sicher gelten. Hierfür fehlt uns jegliches Verständnis – leider sind wir aber an die gesetzlichen Vorgaben gebunden. Eine optimale Behandlung Ihrer Erkrankung sollte auch im Interesse des Gesetzgebers und der Krankenversicherungen sein. Wir werden dennoch versuchen, Ihnen eine bestmögliche Behandlung Ihrer allergischen Erkrankung zukommen zu lassen. Bitte sprechen Sie Ihren behandelnden Allergologen auf weitere Behandlungsmöglichkeiten an, wie beispielsweise auch die allergenspezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierungsbehandlung).

Wir helfen Ihnen gern!